(Miss)Erfolg einer Rückkehr

von Jana Albrecht

Und irgendwann im Moment des Nicht-Erlebens, des Nicht-Seins erfährt der Schmerz den Höhepunkt der Einsamkeit ohne selbst existent sein zu können. Der Schmerz, nicht mehr ertragend und nicht mehr in Worten FORM-ulierbar, entzieht sich dem Sein, um zu überleben im Auflösen.  Was bleibt ist der Verstand, der versteht – im Nicht-begreifen, weil im Moment des Begreifens sich die Wahrnehmung des Verstandes, der des entflohenen Schmerzes der Entfremdung, anschließt. Was dann bleibt ist die Einsamkeit der Emotion. Das Sein begreift im vermeintlichen Nicht-begreifen, dass auch diese Wahrheit entflohen wa(h)r. Die Augen öffnen sich der Nacht und blicken in… Nichts… das Gefühl der Auflösung, das ein Gefühl der Angst auslöst, um es in Panik zu zerstoben, sich zurück sehnt in die nicht fassbare Einsamkeit und begreift existent zu sein in der Paradoxie des Lebens – um des LEBENsWillens… weiter existieren, der Nicht-Existenz trotzend und den Kampf neu aufnehmend – suchen, nach der Vielsamkeit aus Emotion, Verstand und Sein – eine Einheit ohne Gleichgewicht ER-Leben und der Auflösung seiner selbst entfliehen, den Schmerz des LebensWillens spüren im Moment der Rückkehr zu sich selbst.

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