Nächste Lesung am 25. Januar 2018

von LiteraListen

Liebe Freund*innen des guten literarischen Geschmacks,

SW LiteraListen

am Donnerstag, den 25. Januar 2018 startet unsere zweite und letzte Lesung in diesem Wintersemester. Die Lesung findet um 19 Uhr im Kultkaff der Uni Siegen statt. Alle sind wieder herzlich zum Vorlesen, Zuhören und Diskutieren eingeladen. Für kurz Entschlossene gibt es auch wieder Platz für einen spontanen Auftritt. Weiterlesen

Ganz einfach Gutes tun im Kultkaff – und dabei Glühwein schlürfen

von Michael Fassel

Das Kultkaff im Gebäude der ehemaligen Haardter Berg Schule ist am Mittwochnachmittag sehr gut besucht. Während es draußen dämmert, plaudern, lesen und rauchen die Menschen in ausgelassener Stimmung – und genießen heißen (auch alkoholfreien) Glühwein und frisch gebackene Waffeln mit Apfelmus oder Puderzucker. Und sie tun dabei Gutes. Denn für diese Leckereien spenden die Studierenden einen Betrag ihrer Wahl an das gemeinnützige Projekt „OneLoveOneWorld e. V.“, das sich um Waisenkinder in Nepal kümmert. Für diesen Verein steht Bülent Cengiz gemeinsam mit Alexander Mosig bis Weihnachten noch jeden Mittwochnachmittag ab 15 Uhr hinter der Theke des Kultkaffs. Die beiden Studis schenken Glühwein aus und backen leckere vegane Schokowaffeln. Sie informieren Interessierte über das Projekt, das sich seit 2009 um in Armut lebende Kinder in Nepal kümmert, indem es sie etwa mit Bildungsprogrammen und Beratungsangeboten unterstützt.

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Ode an die Geschichte

von Christian Bocksch

Endlos hallt die Klage, ausgerufen von erschöpften Studenten, in den dunklen Hörsälen-Wozu braucht man denn Geschichte, und wieso kriegen wir nicht einfach gesagt was in den Klausuren drankommen wird?- wieder.

Wofür braucht man Geschichte, bringt einem das Studium etwas?

Geschichte sollte man schon mal deswegen studieren, weil es heute so viele, zum Teil abstruse Theorien, über die Geschichte gibt. Wer das nicht glaubt, kann ja mal auf N24 oder Facebook nachschauen. Mal versichern einem Forscher in der N24 Doku, beweise für die Abstammung der Chinesen von Aliens zu haben, mal hört man von geheimen Basen der Nationalsozialisten in dem ewigen Eis der Antarktis. Das Tupac Shakur zurückkommen wird stimmt allerdings ;). Weiterlesen

Filme zu Weihnachten – Was die LiteraListen empfehlen und was sie nervt

von LiteraListen und Freunden

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Anna Sebastian bevorzugt den Klassiker „Der kleine Lord“ („Little Lord Fauntleroy“) und zwar jene Verfilmung von Jack Gold aus dem Jahr 1980 mit Alec Guinness. Ganz oben auf ihrer Liste stehen auch „Ist das Leben nicht schön?“ („It’s a Wonderful Life“, 1946) von Frank Capra sowie „Der Grinch“ („How The Grinch Stole Christmas”, 2000) von Ron Howard. In ihrem Weihnachtsrepertoire dürfen auch „Kevin allein zu Haus“ („Home Alone“, 1990) als auch „Kevin allein in New York“ („Home Alone 2: Lost in New York“, 1992), beide inszeniert von Chris Columbus. Weiterlesen

Erich Kästners Leben kompakt und zum Anfassen

von Lisa Pilhofer

Ich war vor einigen Wochen in Dresden. Da das Wetter nicht gerade zu Außenaktivitäten einlud – es war kalt, windig und regnerisch – verbrachte ich den Sonntag mit einem kleinen Kulturtrip. Ich ging ins Museum.

Aber nicht in irgendein Museum.

Dresden hat ein Erich Kästner Museum!

Und ich, als Student der Literaturwissenschaft und großer Liebhaber von Kästners Büchern, wusste bis dato nichts davon! Weiterlesen

Klassenfahrt

von Marius Albers

Vermutlich würden einige Menschen sagen, dass wir hier und heute in einer klassenlosen Gesellschaft leben. Nun, eine offensichtliche sowie klar und explizit deklarierte Klassifikation lässt sich aber auch heute noch finden. Auf der Strecke Siegen-Essen rollen die Züge der Abellio (bei der Bahn ist es freilich nicht anders), in denen wie in den guten alten Zeiten zwei Klassen angeboten werden. Das normale Volk darf zusammenstehen (was nicht nur bei den kommenden sommerlichen Temperaturen manchmal etwas unangenehm wird), während in der ersten Klasse chronisch leere Sitze sehnsüchtig darauf warten, endlich einmal besetzt zu werden. Weiterlesen

Das Siegener Literarische Quartett

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Peter Gendolla ist seit 1980 an der Universität Siegen tätig – abgesehen von einer kurzen Unterbrechung von 1993-1995. Er war Sprecher des sfb/Forschungskollegs „Medienumbrüche“ und langjähriger Leiter des Universi Verlags der Universität Siegen.

Seit Oktober 2015 hat das ZDF die bekannte Literatursendung „Das literarische Quartett“ neu aufgelegt. Grund genug, Herrn Prof. Dr. Peter Gendolla an der Uni Siegen einen Besuch abzustatten. Zusammen mit Studenten der Uni Siegen entwickelte er 2001 nämlich ein reales literarisches Quartett als Kartenspiel, dass 2015 neu aufgelegt wurde – das „Siegener Literarische Quartett“!

Literalisten: Herr Gendolla, wie kamen sie überhaupt auf die Idee, das literarische Quartett im Sinne des Wortes umzusetzen?

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Kleines Studio – großes Jubiläum

Interview mit Tobias Müller und Daniel Müller von „Outline Development“

von Franziska Elsner

In diesem Jahr feiert das Entwicklerstudio „Outline Development“ 20-jähriges Firmenjubiläum. Die Brüder Tobias Müller und Daniel Müller haben schon die ein oder andere aufregende Produktion hinter sich. So zählen zu ihren bekanntesten Spielen „Frag doch mal… die Maus“, „Urmel – Das Partyspiel!“ und „Peter Lustigs Verkehrsschule.“ Zunächst konzentrierte sich das kleine Familienunternehmen auf Kinderspiele für PC, während mittlerweile auch eine bunte Palette von App-Umsetzungen sehr bekannter und renommierter Brettspiele zu ihrem Repertoire gehört. Etwa 4 – 6 Spiele erscheinen ungefähr pro Jahr – und das mit Erfolg. Im Oktober erschien ihre neueste App-Umsetzung des preisgekrönten Brettspiels „Camel Up“. „Outline Development“ wurde bereits mehrfach mit dem Deutschen Entwicklerpreis ausgezeichnet. Für mehr Infos klickt euch rein unter www.outline-development.de!

App-Entwicklung – ein wirklich interessantes und vielseitiges Berufsfeld! Das dachte sich auch Franziska von den LiteraListen und hat sich mit dem Geschäftsführer und Programmierer Tobias Müller und dem Screendesigner Daniel Müller zum Interview getroffen.

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Literalisten decken auf: Was steckt hinter dem rosafarbenen Sticker „Mädchen in Not“?

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Alle weiblichen Studierenden der Uni Siegen kennen die rosafarbenen Aufkleber „Mädchen in Not“ von den stillen Örtchen der Uni nur allzu gut. Doch was hat es damit auf sich? Noch so ein anonymer unbekannter Verein, der sich für irgendetwas Weltverbesserndes einsetzt? Davon gibt es schließlich in den Toiletten genug Sticker. Proasyl, Protierschutz, Antirassismus, ACAB, ProStupa, Anti-Asta, ProQueer … Die Liste lässt sich unendlich weiterführen.

Tatsächlich handelt es sich bei Mädchen in Not um eine Beratungsstelle für Mädchen und junge Erwachsene, die traumatische Erlebnisse verarbeiten wollen. Es gibt eine Beratungsstelle in Siegen und in Kreuztal. In Kreuztal sind sogar zwei ehemalige Studenten der Universität Siegen als Pädagoginnen tätig.

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