29.12.2014: „That mattered.“

von Susann Vogel

„That mattered.“*

Soll er öfter gesagt haben, Christopher Johnson McCandless alias Alexander Supertramp. Über die Dinge, die von Bedeutung waren, die wirklich eine Rolle gespielt haben:

 „[…] A job, a task, a book; anything requiring efficient concentration (Circumstance has no value. It is how one relates to a situation that has value. All true meaning resides in the personal relationship to a phenomenon, what it means to you).“*

Ich will ein Reset, kein Replay. Eine überzeugte Stimme. Ich will einen niedrigen Tellerrand und einen weiten Himmel darüber, einen, der dann nirgends endet. Ich will Möglichkeiten, Möglichkeiten, Möglichkeiten. Ich bin „Mr. Nobody“** und seine drei Leben. Ich will alle Varianten sein.

Danach geht es mir um das Entscheiden.

Ich möchte das tun, was ich will und ich will keine Angst haben müssen, das zu tun. Ich will in offenen Fragen über und für den Moment denken. Und immer ein Stück weiter. (Aber nicht mehr.)
Ich will mich weder rückversichern noch abnicken lassen müssen.
Was ich tue, ist relevant, weil ich mich in Bezug setze.
Dann kann ich leben. (Zumindest ein Mal.)

 

„Every path is the right path. Everything could’ve been anything else. And it would have just as much meaning.“**

 

 

* zitiert in INTO THE WILD von Jon Krakauer
** Nemo Nobody in MR. NOBODY von Jaco Van Dormael

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *