„Ich hatte Angst vorm Jüngsten Gericht“ – Autorin Irma Krauß liest und spricht über Religion, Erziehung und persönliche Erfahrungen

von Michael Fassel

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Irma Krauß

„Ich hab heute zum ersten Mal öffentlich darüber gesprochen“, erklärt Irma Krauß, nachdem sie über ihren Fast-Absturz im Lechquellengebirge gesprochen hat. Betroffene Stille im Grünen Hörsaal, in dem die Autorin im Rahmen der von Dr. Jana Mikota und Prof. Dr. Mirjam Zimmermann organisierten Ringvorlesung „Religion in der Kinder- und Jugendliteratur“ am vergangenen Dienstagnachmittag (17. Januar) zu Gast gewesen ist. Weiterlesen

Bittere Bruchstücke einer Kindheit. Roland E. Kochs Buch „Alleestraße“ und eine zuckersüße Lesung.

von Sonja Lewandowski
Zwischen lit.Cologne und Leipziger Buchmesse findet sich eine kleine Gruppe Literaturinteressierter am 10. März in der Kölner Südstadt zusammen. Der Literaturverein „rhein wörtlich“ hat geladen, um den achten Band seiner Reihe „12 Farben“ vorzustellen.

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Der Schriftsteller Roland E. Koch stellt eine intime Fragmentsammlung vor, die einer anschließenden poetologischen Selbstreflexion gegenübersteht. Ob das in einem Buch zusammengehört, ist fragwürdig.
Das kleine Café à la tarte ist voll besetzt, die angepriesenen Tartes sucht man vergeblich: „Hier gibt es köstliche Küchlein, aber heute Abend kann ich leider keine leichte Kost bieten“, stimmt der Kölner Autor Roland E. Koch das Publikum schon zu Beginn ein. „Alleestraße ist das intimste und autobiographischste Buch, das ich je geschrieben habe.“ In „kleinen Päckchen“ fängt der Erzähler Momentaufnahmen seiner Kindheit ein, „ohne Chronologie, ohne roten Faden, um ein Chaos, das die Erinnerung beherrscht, wieder einzufangen“, wie Koch erklärt.

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