Youtube: Fluch oder Segen?

– über Youtube-Stars und LeFloids Merkel-Interview

von Natalie Meyer

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Foto: Natalie und ihre Mitbewohnerin Kathleen

Ich habe sie lange aus den Augen verloren, sie sogar fast vergessen. Die Youtuber (Fachjargon: Vlogger). Eigentlich habe ich mich auch nie sonderlich für sie interessiert. Youtube, das war für mich von Anfang an eine tolle musikalische Sache. Endlich nicht mehr stundenlang vor VivaPlus sitzen und darauf hoffen, das erwünschte Musikvideo sehen zu können. Musikvideos auf Knopfdruck, Livemusik, Konzerte, auf denen ich selbst war,- noch einmal sehen. Auch „Dia-Videos“ mit hinterlegter Musik fand ich noch einigermaßen belustigend. Die Youtuber-Phase wäre sogar an mir vorbei gegangen, wäre da nicht meine drei Jahre jüngere Schwester Jenni gewesen. Meine Schwester und ich – sie ungefähr 12, ich 15- damals total auf dem Twilight-Trip, waren begeistert von Y-Titty, deren heutiger Ruhm noch in weiter Ferne war. Auch Coldmirror fanden meine Freunde und ich mega lustig. Das war’s. Seitdem habe ich nichts mehr von den Youtubern gehört. Und hätte auch nie gedacht, dass ich dadurch etwas verpasse. Dass ich nicht „Up to date“ bin.

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LSF endet!

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von Marius Albers

Den lauten Jubelschrei musste ich mir verkneifen, als ich vor einiger Zeit das abgebildete Plakat an der Uni entdeckte. Zu groß war die Ungewissheit, ob es sich nicht vielleicht um eine Fälschung handelt. Aber als immer mehr Plakate auftauchten, und das nicht in billiger Schwarzweißkopie auf DIN-A4, sondern recht authentisch, kam doch eine gewisse Freude auf. LSF endet, nachdrücklich markiert mit Ausrufezeichen! Weiterlesen

Stefan Krüger gründet eine Universität

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Ein Konzept

Die Gründung einer Universität ist ein langjähriger, von mir als langweilig empfundener Aufwand, der in Bürokratie beginnt, sich in ihr verläuft und darin verendet.

Und das macht man dann in Städten, die hässlich sind, weil sie im Zweiten Weltkrieg niedergebombt wurden und dann mit wenig Geld wieder aufgebaut werden mussten. Plattenbauten überall, weil’s Geld gefehlt hat, und viele Parkplätze, weil’s Geld nicht genug gefehlt hat, um Autos zu kaufen. Hätte man das mal lieber nicht getan.

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